dann setzten sich die vier alten Leute plötzlich auf, und ihre hutzeligen Gesichter strahlten vor Freude. Denn sie liebten den kleinen Jungen. Er war der einzige Lichtblick in ihrem Leben, und sie freuten sich den ganzen Tag auf seinen Besuch am Abend. Oft kamen auch Charlies Eltern herein, blieben an der Tür stehen und hörten den Geschichten der alten Leute zu. Und so war die ganze Familie glücklich und zufrieden beisammen, und eine halbe Stunde lang waren Armut und Hunger vergessen. Eines Abends fragte Charlie seine Großeltern: «Ist das wirklich wahr, daß Wonkas Schokoladenfabrik die allergrößte auf der Welt ist?»

«Ob das wahr ist?» riefen alle vier Großeltern gleichzeitig. «Natürlich ist das wahr! Lieber Himmel, hast du das etwa nicht gewußt? Sie ist ungefähr fünfzigmal so groß wie jede andere Schokoladenfabrik!»

«Und ist dieser Herr Willy Wonka wirklich der beste Schokoladenhersteller auf der Welt?»

«Mein lieber Junge», sagte Großvater Josef und richtete sich noch ein wenig höher in seinen Kissen auf. «Herr Willy Wonka ist der erstaunlichste, der phantastischste und der außergewöhnlichste Schokoladenhersteller, den die Welt je gesehen hat! Ich dachte, jeder weiß das!»

«Ich wußte, daß er berühmt und sehr tüchtig ist, Großvater Josef, aber... »

«Tüchtig!» unterbrach ihn der alte Mann. «Er ist weit mehr als tüchtig! Er ist ein Genie, ein Zauberer! Er kann einfach alles machen, was er will... einfach alles! Stimmt das nicht, meine Lieben?»

Großmutter Josefine, Großvater Georg und Großmutter Georgine nickten langsam mit dem Kopf und sagten: «Das stimmt genau! Haargenau!»

«Habe ich dir denn noch nie von Herrn Willy Wonka und seiner Schokoladenfabrik erzählt?» fragte Großvater Josef.



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