
Er stellte sein Glas Cola (das er »meine Droge« nannte) auf der Brüstung ab, zog den Kopf ein und breitete die Hände aus. Stephanie fand die Geste charmant und entwaffnend – ich habe nichts zu verbergen, besagte sie. »Wir hocken hier draußen ziemlich dicht beisammen. So war es schon immer, und so wird’s wohl auch bleiben, denn viel größer werden wir hier nicht werden.«
»Gott sei Dank«, grummelte Dave. »Bloß keinen scheiß Wal-Mart. Entschuldige die Ausdrucksweise, Steffi.«
Sie lächelte ihn an und sagte: »Schon gut.«
»Jedenfalls«, fuhr Vince fort, »möchte ich jetzt, dass du den Gedanken an Mord vorerst vergisst, Steffi. In Ordnung?«
»Ja.«
»Ich denke, am Ende wirst du zu dem Schluss kommen, dass du ihn weder gänzlich vom Tisch wischen noch richtig drauf stehen lassen kannst. So ist das mit vielen Dingen bei Colorado Kid und deshalb eignet sich die Geschichte nicht für den Globe. Von Yankee, Downeast und Coast ganz zu schweigen. Sie hat sich nicht mal richtig für den Weekly Islander geeignet. Wir haben natürlich drüber berichtet, klar, schließlich sind wir ’ne Zeitung, Nachrichten sind unser Metier – auf mich warten Ellen Dunwoodie und der Hydrant, vom kleinen Sohn der Lesters ganz zu schweigen, der in Boston eine neue Niere bekommt, vorausgesetzt er hält lange genug durch –, und natürlich musst du den Leuten von der Heuwagenfahrt draußen auf dem Gernerd-Hof berichten, oder?«
»Das Picknick nicht zu vergessen!«, murmelte Stephanie.
»Essen bis zum Umfallen – das Volk wird sich erheben, wenn es das nicht erfährt.«
Die Männer lachten. Dave schlug sich sogar mit der Hand auf die Brust, um ihr zu zeigen, wie gut der Witz gewesen war.
