Hier vom Zentrum aus war es in seiner ganzen Ausdehnung zu überschauen und wirkte dadurch noch grandioser als vom Bahnhof.

Vier Lastkraftwagen mit Plandächern standen in der Nähe des Metroeingangs. Etwa hundert Meter von ihnen entfernt, trugen mehrere Männer in blauen Arbeitsanzügen eine lange metallene Stange, die in der Sonne matt glänzte, auf ihren Schultern. Sie gingen auf eine eigenartige Erhebung zu, die sich auf dem ebenen Feld abzeichnete.

„Was ist das?“ fragte Olga.

„Wo?“ Melnikow sah in die Richtung, in die ihre Hand wies.

„Das ist unser Raumschiff ›SSSR-KS 3‹.“

„Das verstehe ich nicht.“

„Ich hatte Sie gerade fragen wollen, wo denn nun das Schiff sei“, sagte Orlow.

„Kommt, wir werden näher herangehen, dann werdet ihr es verstehen“, antwortete Melnikow.

Sie folgten den Arbeitern, die die Stange trugen. Als Olga näher kam, wurde ihr alles klar. „SSSR-KS 3“ lag in einem tiefen Betongraben, aus dem nur sein oberer Teil herausragte. Vor dem Raumschiff stieg der Boden des Grabens allmählich an und verschmolz in der Ferne, etwa einen Kilometer von ihnen entfernt, mit der Oberfläche des Feldes.

Die Männer, die die Stange trugen, verschwanden, anscheinend mit einem Fahrstuhl, im Innern des Schiffes. Ein Mann, der ebenfalls eine Arbeitskombination trug, aber anscheinend die Arbeiten leitete, trat zu Melnikow.

„Guten Tag, Boris Nikolajewitsch!“ sagte er. „Sie kommen wohl, um sich am Anblick Ihres Raumschiffes zu weiden?“ Er war einer von Larins Gehilfen.

„Ja, wir wollen uns das Schiff ansehen.“

„Bitte schön!“ Der Ingenieur wies mit der Geste des Hausherrn nach unten. „Die Eingangsschleusen sind zur Zeit gerade alle geöffnet.“

„Was tragen die Leute dort?“ fragte Melnikow.



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