«Natürlich, natürlich – » Chefinspektor Japp war schon auf und davon. Im Taxi seufzte er und wischte sich die Stirn.

«Wenn es notwendig wird, können wir ja all das nachprüfen, außer sie hat von A bis Z gelogen – aber das glaube ich nicht!»

Poirot schüttelte den Kopf. «Schwindler», sagte er, «pflegen weder so umständlich noch so unzusammenhängend zu lügen.»

Japp fuhr fort: «Ich hatte befürchtet, sie würde vor der Leichenschau bocken – das tun die meisten alten Jungfern. Aber da sie Schauspielerin gewesen ist, ist es für sie die Gelegenheit, wieder einmal im Rampenlicht zu stehen!»

Poirot sagte: «Wollen Sie sie wirklich zur Leichenschau vorladen?»

«Wahrscheinlich nicht. Es kommt darauf an.» Er machte eine Pause und sagte: «Ich bin mehr denn je überzeugt, Poirot – das war kein Selbstmord.»

Sie bezahlten das Taxi und betraten das Savoy. Japp fragte nach Mr Amberiotis.

Der Empfangschef sah die beiden Männer sonderbar an: «Mr Amberiotis? Tut mir Leid, Sie können nicht mit ihm sprechen.»

«Doch, doch, das kann ich», erklärte Japp grimmig und zog seinen Ausweis hervor.

Höflich antwortete der Empfangschef: «Sie haben mich missverstanden, Sir. Mr Amberiotis ist vor einer halben Stunde gestorben.» 

3

Vierundzwanzig Stunden später rief Japp bei Poirot an.

Seine Stimme klang enttäuscht: «Unser ganzer Fall ist geplatzt!»

«Was meinen Sie damit, lieber Freund?»



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