„Ei-ei-ei", sagte ein Käuer, „wieder diese blauen Gurken. Hervorragend!"

„Ach was, die Gurken! Die gelben Nüsse sind ein Wunder! Ich hab's selbst gesehen, es war eine ganze Fuhre!" rief ein anderer. „Mir läuft schon jetzt das Wasser im Munde zusammen."

Ein zartes Frauenstimmchen mischte sich ein:

„Und ich liebe die Äpfel und die Apfelsinen. Die Äpfel von unserem Urfin leuchten wie Apfelsinensonnen. Und die Apfelsinen sind rotbackig wie Äpfel."

„Ach werd' ich mich diesmal vollschlagen", verkündete ein Käuerknabe mit heller Stimme.

Bergeweis häuften sich die prachtvollen duftenden Früchte auf den Tischen der Smaragdenstadt. Doch in Urfins Garten schienen sie nicht weniger zu werden. Die Käuer bürsteten sorgfältig ihre Anzüge und verzierten sie mit festlichen Kragen, die Frauen zogen Röcke an, die an Glockenblumen erinnerten, und nähten sich neue Glöcklein an ihre Hüte. Kurz, man rüstete sich zum Schmausefest, als ginge es zu einem Ball. Auch in allen anderen Gegenden des Zauberlandes liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Ein kleines Mädchen prahlte:

„Ich werde die allerschönste sein. Meine Mutter hat gesagt, daß ich einen hübschen neuen Spitzenkragen bekomme."

„Nein, der Allerschönste bin ich", widersprach ein Käuer. „Die Glocken an meinem Hut glänzen ganz besonders strahlend. Und wie sie läuten! Ich kann das ganze Fest über zu meiner eigenen Melodie tanzen. Ich brauche keine andere Musik." Ein dritter Käuer meinte besorgt:

„Ich muß noch meinen Hut fertig nähen. Wenn ich es bloß schaffe."

„Wenn wir es bloß schaffen, wenn wir es bloß schaffen", riefen die Käuer aufgeregt durcheinander.



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