Sein Ekel vor sich selbst wurde immer stärker. Er begann, Briefmarken zu sammeln, gab es wieder auf, trat einem Freundschaftsklub bei, lief bei der ersten Tanzveranstaltung davon, versuchte, das Schachspiel zu erlernen, hielt nicht durch. Auf diese Art ließen sich seine Schranken nicht überspringen.

Überall um sich herum konnte er die Widersprüchlichkeiten der Menschheit in ihrer ganzen Fülle und Vielfalt beobachten. Das Festmahl des Lebens lag vor ihm ausgebreitet, und er durfte sich nicht daran laben. Die Vorstellung begann ihn zu verfolgen, daß er weitere zwanzig Jahre mit eintöniger, sinnloser Arbeit verbringen würde; dreißig, vierzig Jahre, ohne Hilfe, ohne Hoffnung, erlöst nur vom Tod.

Er gab daher seine Stellung auf und hob wieder seine gesamten Ersparnisse ab. Diesmal erstand er eine Flugkarte zweiter Klasse zum Mars, wo er Edgar Loomis in Elderberg aufzusuchen gedachte.

Ausgerüstet mit einem dicken Band Kreuzworträtsel begab sich Crompton zur festgesetzten Zeit zum Raumflughafen Ildewild, ertrug die mehrfache g-Belastung des Aufstiegs zur Raumstation Drei, stieg n den Lockheed-Lackawanna-Pendler nach Exchange Point um, erwischte die Rakete zur Marsstation Eins, durchlief Zoll-, Einwanderungs- und Gesundheitsbehörden und ließ sich mit der Fährkapsel nach Port Newton hinunterbringen. Dort unterzog er sich der dreitägigen Akklimatisierung, erlernte den Gebrauch der Hilfsmagenlunge, ließ sich mit stoischer Ruhe erneut impfen und nahm endlich ein für den ganzen Mars gültiges Reisevisum in Empfang. Dann bestieg er einen Rapido nach Elderberg, das in der Nähe des martianischen Südpols lag.



11 из 186