Arthur C. Clarke

Das Lied der fernen Erde

Tamara und Cherene, Valerie und Hector gewidmet — für ihre Liebe und Loyalität.

Nirgendwo im gesamten Weltraum oder auf tausend Welten wird es Menschen geben, mit denen wir unsere Einsamkeit teilen können. Es mag Weisheit geben; es mag Macht geben; irgendwo im Weltraum stehen vielleicht große Instrumente — und starren vergeblich herüber auf unser schwebendes Wolkenwrack, und ihre Benutzer empfinden die gleiche Sehnsucht wie wir. Trotzdem, wir haben unsere Antwort bekommen, in der Natur des Lebens und in den Prinzipien der Evolution. Über Menschen, die anderswo leben und über diese Antwort hinaus werden wir nie etwas erfahren…

Loren Eiseley The Immense Journey (1957)

Ich habe ein böses Buch geschrieben und fühle mich doch makellos wie das Lamm.

Melville an Hawthorne (1851)
Roman

Deutsche Erstausgabe

WILHELM HEYNE VERLAG MÜNCHEN

Titel der englischen Originalausgabe: Songs of a distant Earth

Deutsche Übersetzung von Irene Holicki

VORWORT DES AUTORS

Dieser Roman basiert auf einer Idee, die ich vor fast dreißig Jahren in einer Kurzgeschichte mit dem gleichen Titel (Sie ist jetzt in meiner Sammlung ‚The Other Side of the Sky‘ enthalten) entwickelt habe. Die jetzige Fassung wurde jedoch direkt — und negativ — von der jüngsten Flut von Weltraumopern im Fernsehen und auf der Kinoleinwand inspiriert. (Frage: Was ist das Gegenteil von Inspiration — Expiration?)



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