
Ein Mann von mittlere Größe, der heraustrat, zog die Aufmerksamkeit der Schlange auf sich. Er war als ein Bauer gekleidet und trug eine kleine Lampe in der Hand, in deren stille Flamme man gerne hineinsah, und die auf eine wundersame Weise, ohne auch nur einen Schatten zu werfen, den ganzen Dom erhellte.
Warum kommst du, da wir Licht haben? fragte der goldene König. -Ihr wißt, daß ich das Dunkle nicht erleuchten darf. -Endigt sich mein reich? fragte der silberne König. — Spät oder nie, versetzte der Alte.
Mit einer starken Stimme fing der eheren König an zu fragen: Wann werde ich aufstehn? — Bald, versetzte der Alte. — Mit wem soll ich mich verbinden? fragte der König. — Mit deinen älteren Brüdern, sagte der Alte. — Was wird aus dem jüngsten werden? fragte der König. — Er wird sich setzen, sagte der Alte.
Ich bin nicht müde, rief der vierte König mit einer rauhen stotternden Stimme.
Die Schlange war, indessen jene redeten, in dem Tempel leise herumgeschlichen, hatte alles betrachtet und besah nunmehr den vierten König in der Nähe. Er stand an eine Säule gelehnt, und seine ansehnliche Gestalt war eher schwerfällig als schön.
