
Wir müssen kämpfen, wenn wir wachsen wollen. Wir dürfen uns aber von der gewonnenen Macht nicht täuschen lassen, weil wir wissen, dass diese Macht wertlos ist.
Schließlich müssen wir akzeptieren, dass – unabhängig davon, ob wir an ein Paradies glauben oder nicht – unser Leben in jedem Moment in das Netz der Zeit eingewoben ist mit all seinen Möglichkeiten und Begrenzungen. Deshalb müssen wir uns auf unserer einsamen Fahrrad-Tour so bewegen, als wenn die Zeit existiert. Wir müssen alles tun, um jede Sekunde zu achten, zu ruhen, wenn es nötig ist, aber wir müssen weiterstreben in der Richtung, die wir einmal gewählt haben.
Diese vier Kräfte können nicht als zu lösende Probleme betrachtet werden, da sie sich unserer Kontrolle entziehen. Wir müssen sie so annehmen und aus ihnen lernen, was wir lernen müssen.
Wir leben in einem Universum, das einerseits so unendlich ist, dass es uns Angst macht und gleichzeitig so klein ist, dass wir glauben, alles unter Kontrolle zu haben. Während wir auf unser Ziel zustrampeln müssen wir uns immer fragen »Was ist heute anders?« Die Sonne könnte scheinen, aber wenn es gerade mal regnet, sollten wir immer daran denken, dass die dunklen Wolken bald verschwunden sein werden. Die Wolken verschwinden, die Sonne bleibt immer und wird niemals untergehen. In Augenblicken der Einsamkeit ist es wichtig, sich immer hieran zu erinnern.
In solchen Augenblicken sollten wir uns immer an das Vorhandensein des anderen Dorfes erinnern und wenn es wirklich sehr schwierig wird, lasst uns nie vergessen, dass – unabhängig von Rasse, Hautfarbe, sozialer Situation, Glauben oder Kultur – alle Menschen dieselbe Erfahrung machen. Ein wunderbares Gebet – geschrieben von dem ägyptischen Sufi-Meister Dhu`l-Nun (AD 796 – 861) – beschreibt die Einstellung, die man in solchen Situationen gewinnen sollte.
