Mike sah wieder zur Eisinsel zurück. Ihr Anblick -und vor allem der des Wracks, das zerschellt an ihrem Strand lag - ließ ihn noch immer nicht los, aber es wurde tatsächlich Zeit, daß er ins Schiff zurückkehrte. Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt. In einigen Minuten würde es dunkel werden, so daß er hier oben rein gar nichts mehr sehen konnte. Und die Kälte begann unerträglich zu werden. So folgte er Singh zum Turm und der offenstehenden Einstiegsluke und blieb abrupt mitten in der Bewegung stehen. »Was ist los?« fragte Singh alarmiert. Seine rechte Hand hatte sich zur Hüfte gesenkt, dorthin wo er sonst seinen Säbel trug, eine Waffe, die er normalerweise nur an Bord des Schiffes ablegte -es sei denn, er mußte sich wie jetzt in einen Pelzmantel hüllen, der so dick war, daß er sich darin kaum bewegen konnte. »Ich weiß nicht«, murmelte Mike. Sein Blick suchte den Himmel über der Insel ab. Für einen winzigen Moment hatte er geglaubt, dort eine Bewegung zu erkennen. Aber jetzt war sie fort. Alles, was er sah, waren Nebel und weiße Schneeschleier, die der Wind von den Graten der eisigen Klippen riß.

»Ich dachte, ich hätte... etwas gesehen. Aber ich muß mich wohl getäuscht haben. « Singh antwortete nicht, aber er suchte einige Sekunden sehr aufmerksam den Himmel und danach den Strand ab. Erst als Mike in die Luke hinabzuklettern begann, folgte er ihm. Eine Welle wohltuender Wärme schlug Mike entgegen, als er in den Turm der NAUTILUS hinabstieg.



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