Die Journalisten, erfreut über die weiteren Streiche des Teufels, forderten nun eine Erklärung der Wissenschaft. Ohne Zögern gaben Gelehrte ihre Ansicht bekannt: In den erreichbaren Ozeantiefen könne kein der Wissenschaft unbekanntes Meeresungeheuer leben, das zu menschlichen Taten fähig sei. Ganz anders sähe es aus — so schrieben die Gelehrten —, wenn ein solches Wesen in den wenig erforschten Tiefen des Ozeans beobachtet worden wäre.

Die Gelehrten stimmten mit dem Chef der Wasserpolizei darin überein, daß alle geschilderten Vorkommnisse nur Streiche eines Schlingels seien.

Aber nicht alle dachten so. Andere Wissenschaftler beriefen sich auf den bekannten deutschen Naturforscher Konrad Heßner, der bereits im 15. Jahrhundert die Meerjungfrau, den Meerteufel sowie den Bischof und den Mönch des Meeres beschrieben hatte.

„Schließlich bewahrheitete sich vieles, worüber im Altertum und Mittelalter berichtet wurde, Bescheidenheit und Vorsicht in den Schlußfolgerungen sind also unerläßlich.“ So schrieben einige Gelehrte.

Übrigens war es schwer, diese vorsichtigen Leute als Wissenschaftler anzuerkennen, Sie glaubten mehr an Wunder als an Erkenntnisse. Ihre Vorlesungen glichen Predigten.

Um schließlich die Streitfrage zu klären, wurde eine wissenschaftliche Expedition ausgerüstet. Deren Mitglieder hatten nicht das Glück, dem Teufel zu begegnen. Dafür erfuhren sie viel Neues über die Taten der „unbekannten Person“.

Die Zeitungen brachten einen Bericht des Expeditionskorps:

1. Auf manchen Sandbänken beobachteten wir Spuren schmaler menschlicher Fußspuren, Die Spuren kamen vom Meer und führten wieder zurück. Solche Spuren kann aber auch ein Mensch zurückgelassen haben, der das Ufer auf einem Boot erreichte.



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