
In den vergangenen Tagen haben ihn Londoner Bekannte der Presse als gutaussehend, höflich, gebildet, wohlhabend und modisch gekleidet geschildert.
Aber zu seinen Komplizen zählen Männer und Frauen, die hemmungslos von der Waffe Gebrauch machen. Er soll gemeinsam mit der Roten Armee Japans, der El Fath, der westdeutschen Baader-Meinhof-Bande, der QuebecBefreiungsfront, der Türkischen Volksbefreiungsfront, den Separatisten in Frankreich und Spanien und dem provisorischen Flügel der Irisch-Republikanischen Armee operieren.
Wenn der Gesuchte sich auf Reisen begab — nach Paris, Den Haag, West-Berlin — explodierten Bomben, fielen Schüsse und wurden Menschen entführt.
Die Pariser Polizei hatte die große Chance, ihn zu fassen, als ein libanesischer Terrorist beim Verhör weich wurde und zwei Abwehrbeamte am 27. Juni zum Unterschlupf des Mörders führte. Doch der war schneller: Er erschoß alle drei und entkam. Die Polizei fand in seiner Wohnung Waffen und Notizbücher mit» Todeslisten «prominenter Persönlichkeiten.
Gestern schrieb der Londoner Observer, die Polizei fahnde nach dem Sohn eines kommunistischen Anwalts aus Venezuela, um ihn in Verbindung mit dem dreifachen Mord zu verhören. Scotland Yard erklärte:»Wir dementieren den
Bericht nicht«, fügte aber hinzu, daß gegen ihn keine Anklage vorläge und er nur zur Beantwortung von Fragen gebraucht werde.
Der Observer identifizierte den Betreffenden als Iljitsch Ramirez Sanchez aus Caracas. Dieser Name, so hieß es in dem Artikel, stehe in einem der vier Pässe, die die Polizei bei der Durchsuchung der Pariser Wohnung gefunden hatte.
Die Zeitung berichtete ferner, daß Iljitsch nach Wladimir Iljitsch Lenin, dem Gründer des Sowjetstaates, benannt sei, in
