
Bookers Mandant ringt inzwischen tapfer um Fassung, sein Anwalt weiß schon lange nicht mehr, was er noch sagen soll. Also macht Booker sich immer weiter Notizen und grummelt alle paar Sekunden ein Ja oder Nein. Ich kann es gar nicht erwarten, ihm von Miss Birdie und ihrem Vermögen zu erzählen.
Ich werfe einen Blick auf die schrumpfende Menge, und in der zweiten Reihe fällt mir ein Paar auf, das mich anzuschauen scheint. Im Moment bin ich der einzige verfügbare Anwalt, und sie sind offenbar unentschlossen, ob sie ihr Glück bei mir versuchen sollen. Die Frau hat einen dicken, mit Gummibändern zusammengehaltenen Packen Papiere in der Hand. Sie murmelt etwas, das ich nicht verstehen kann, und ihr Mann schüttelt den Kopf, als würde er lieber warten, bis einer der anderen intelligenten jungen Staranwälte verfügbar ist.
Langsam stehen sie auf und steuern auf mein Ende des Tisches zu. Beide mustern mich intensiv, während sie näher kommen. Ich lächele. Willkommen in meiner Kanzlei.
Sie nimmt Miss Birdies Stuhl. Er läßt sich an der anderen Seite des Tisches nieder und wahrt Abstand.
«Hallo«, sage ich mit einem Lächeln und ausgestreckter Hand. Er ergreift sie schlaff, dann halte ich sie ihr hin.»Ich bin Rudy Baylor.«
«Ich bin Dot, und das ist Buddy«, sagt sie, nickt in Richtung Buddy und ignoriert meine ausgestreckte Hand.
«Dot und Buddy«, wiederhole ich und fange an, mir Notizen zu machen.»Wie ist Ihr Nachname?«frage ich mit der ganzen Herzlichkeit eines sturmerprobten Anwalts.
