
»Dann ist er also der Ansicht, daß Sie, ohne es zu wissen, Selbstmord begehen möchten, nicht wahr?« sagte Poirot.
Benedict Farley erwiderte schrill:
»Und das ist unmöglich - unmöglich! Ich bin durchaus glücklich! Ich habe alles, was ich mir wünsche, alles, was man mit Geld kaufen kann! Es ist phantastisch, einfach unglaublich, so etwas überhaupt anzudeuten!«
Poirot betrachtete ihn voller Interese. Vielleicht sagte ihm etwas in dem ganzen Gebaren - die zitternden Hände, die bebende, schrille Stimme - daß die Beteuerungen zu heftig und damit an sich schon verdächtig seien. Aber er begnügte sich mit der Bemerkung:
»Und was habe ich mit alledem zu tun, Monsieur?«
Benedict Farley beruhigte sich plötzlich wieder und klopfte nachdrücklich mit dem Finger auf den neben ihm stehenden Tisch.
»Es besteht noch eine andere Möglichkeit. Und wenn etwas daran sein sollte, sind Sie der Mann, der damit fertig werden kann! Sie sind berühmt. Sie haben Hunderte von Fällen bearbeitet - phantastische, unwahrscheinliche Fälle! Sie würden es wissen, wenn es irgend jemand täte.«
»Wovon reden Sie eigentlich?«
Farleys Stimme sank zu einem Geflüster herab.
»Nehmen wir einmal an, daß jemand mich töten will . Könnte er es auf diese Weise tun? Könnte er bewirken, daß ich Nacht für Nacht diesen Traum habe?«
»Durch Hypnose, meinen Sie?«
»Ja.«
Hercule Poirot überlegte eine Weile.
»Möglich wäre es vielleicht, nehme ich an«, sagte er schließlich. »Aber ein Arzt könnte Ihnen diese Frage besser beantworten.«
»Ist Ihnen ein derartiger Fall noch nicht vorgekommen?«
