
Und Jensen hatte den Fall. Die Tür zu seinem kleineren Büro war geschlossen. Jensen und seine drei Mitarbeiter saßen am Konferenztisch. Sie hatten zwei Stunden über Dumond verbracht und waren nicht weitergekommen. Sie hatten das Diskutieren satt. Einer der Mitarbeiter, ein Liberaler von der Universität Cornell, wollte eine eindeutige Stellungnahme, die schwulen Partnern weitreichende Rechte einräumte. Die wollte Jensen auch, aber er war nicht bereit, das zuzugeben. Die anderen beiden Mitarbeiter waren skeptisch. Sie wussten, genau wie Jensen, dass es unmöglich sein würde, eine Mehrheit von fünf zu erreichen.
Das Gespräch wendete sich anderen Dingen zu.
«Der Chief ist sauer auf Sie, Glenn«, sagte einer der Mitarbeiter. Wenn sie unter sich waren, nannten sie ihn beim Vornamen.»Richter «war so ein lästiger Titel.
Glenn rieb sich die Augen.»Was gibt es denn nun schon wieder?«
«Einer seiner Leute hat mich wissen lassen, dass der Chief und das FBI sich Sorgen machen wegen Ihrer Sicherheit. Er sagte, dass Sie nicht kooperierten und dass der Chief sehr beunruhigt sei. Er hat mich gebeten, das an Sie weiterzugeben. «Alles wurde durch das Netzwerk der Mitarbeiter weitergegeben. Alles.
«Soll er sich doch Sorgen machen. Das ist sein Job.«
«Er möchte, dass Ihnen zwei weitere Fibbies als Leibwächter zugewiesen werden. Sie wollen Zutritt zu Ihrer Wohnung. Und das FBI möchte Sie zum Gericht und wieder zurück fahren. Außerdem wollen sie, dass Sie Ihre Reisen einschränken.«
«Das habe ich bereits gehört.«
«Ja, das wissen wir. Aber der Mitarbeiter des Chief hat gesagt, der Chief wünscht, dass wir Sie noch einmal ausdrücklich darum bitten sollen, mit dem FBI zu kooperieren, damit die Ihr Leben retten können.«
