
Sie gingen die Treppe in den Turm hinauf und mit dem hellen Licht, das durch die Bullaugen und das offen stehende Turmluke hereinfiel, besserte sich auch Mikes Laune ein wenig. Von draußen drangen die Geräusche des Meeres und ein wirres Durcheinander ferner Stimmen an sein Ohr und als er vor Trautman die Leiter hinaufkletterte, wehte ihm eine Brise kühler Meeresluft ins Gesicht. Wie immer in den letzten Tagen glitt sein Blick ganz von selbst zu dem gewaltigen Krater, der kaum hundert Meter entfernt im Strand gähnte. Und wie immer verspürte er ein eisiges Frösteln bei dem Gedanken,
wieknapp sie einer noch viel größeren Katastrophe entronnen waren. Hätten die beiden Torpedos, die sie auf die Flugscheibe abgeschossen hatten, ihr Ziel tatsächlich getroffen, so hätte die Explosion des Sternenschiffes nicht nur die NAUTILUS, sondern auch die gesamte Insel und alles im Umkreis von fünfzig Meilen in Stücke gerissen. Zumindest hatte Weisser das behauptet. Mike verscheuchte den Gedanken und kletterte ganz aus dem Turm heraus, um in das Boot zu steigen, mit dem Trautman und er vor Stunden hergekommen waren. Es war nicht mehr da. Er entdeckte es fünfzig Meter weit entfernt am Strand -Juan, Weisser und einige Eingeborene waren dabei, eine Anzahl großer Kisten einzuladen. Mike runzelte die Stirn, aber sie hatten nur dieses eine Boot und es gab so viel von der NAUTILUS herunter oder von der Insel an Bord zu schaffen, dass er kaum erwarten konnte, dass die anderen zusahen, wie es nutzlos stundenlang am Turm des Schiffes festgemacht war. Mike fror zwar immer noch, aber er hatte wenig Lust zu warten, bis Juan mit dem Boot zurückkam; außerdem war er ohnehin bis auf die Haut durchnässt. Das kleine Stück zum Ufer konnte er genauso gut schwim
men. Als er sich auf dem Turm aufrichtete, um ins Wasser zu springen, entdeckte ihn Juan. Er hob beide Arme und winkte ihm zu und er rief auch irgendetwas, was Mike nicht verstand.