
»Du bist der Handwerker.« Sie lächelte.
»Ich schlag mich so durch.« Er wischte sich mit der Hand übers Kinn und hinterließ einen schwachen hellbraunen Streifen; er hatte Kalbsleder gefärbt, bevor Harry in seine Werkstatt kam.
»Du hast immer gute Arbeit geleistet. Ich weiß nicht, woher du deine Ideen nimmst. Ich erinnere mich an den Schuljubiläums-Festwagen mit dem bockenden Hengst. Ich weiß bis heute nicht, wie du das bockende Pferd hingekriegt hast. Das hat noch keiner übertroffen.«
»War nicht übel.« Er grinste.
»Woher kriegst du das ganze Zeug?« Sie zeigte auf einen zerbrochenen Ziergiebel aus schönem Stein, einen Riesenstapel alter Nummernschilder, eine alte Benzinpumpe, so eine, wo sich obendrauf eine Kugel dreht, und einen schönen alten Brewster-Phaeton, dringend reparaturbedürftig, aber ein Beispiel für die Kutschenbauerkunst.
Mrs. Murphy und Pewter saßen auf dem rissigen, dunkelgrünen Ledersitz der Kutsche. Der Kutschkasten war dunkelgrün lackiert mit roter und goldener Verzierung, wunderhübsch, wenn auch verblasst und rissig.
»O'Bannon.«
»Die Altwarenhandlung? Bin nicht mehr dagewesen, seit der alte Herr tot ist.«
»Die haben nach hinten raus um vier Morgen ausgebaut. Die Jungs sind gute Geschäftsleute. Sean leitet den Betrieb und Roger die Werkstatt, alte Autos. Er verbringt seine halbe Zeit immer noch bei Stockcarrennen. Du solltest da mal hingehen.« Don legte den Specht vorsichtig in eine große Gefriertruhe, in der er Wildbret aufbewahrte. »Sie haben sogar einen Eisenbahnwaggon auf dem alten Rangiergleis. Muss Spaß gemacht haben in der alten Zeit, als die Firmen alle Bahnanschluss hatten.«
»Wann hat Sean ausgebaut?«, fragte Harry. Sie wusste, dass Sean der ältere der beiden Brüder war und offenbar mehr zu sagen hatte als Roger.
