
»Mrs. Hogendobber, sind Sie ruhig genug, um selbst in Ihrem Wagen hinfahren zu können? Ich komme mit dem Streifenwagen hinterher.«
»Natürlich bin ich ruhig genug.« Miranda konnte nicht glauben, dass die Polizistin dachte, der Diebstahl habe sie dermaßen aufgewühlt.
»Ich häng mich auch dran, wenn niemand was dagegen hat.« Harry hob Pewter auf, die in Richtung Supermarkt schlenderte. »Ich wollte sowieso dorthin.«
»Gut.« Cynthia öffnete die Tür des Streifenwagens.
Mrs. Murphy setzte sich auf Harrys Schoß, als Harry rückwärts aus der Parklücke setzte.»Erst der Specht, dann die Radkappen. Was kommt als Nächstes?«
Pewter kicherte.»Vernichtungdurch Todesstrahlen.«
4
»Wie Ameisen bei einem Picknick.« Mrs. Murphy staunte über die Menschen, die, etwa zwanzig an der Zahl, über die Freiflächen stiefelten, wo kunstvolle zerbrochene Säulen herumlagen, Ziergiebel und Sarkophage, alle säuberlich nach ihrem jeweiligen Zweck getrennt.
Die kurze Zufahrt zu dem Gebäude war von großen Terrakotta-, Stein- und Keramiktöpfen gesäumt. Neben der Steinabteilung befand sich eine Marmorabteilung mit großen Platten rosafarbenem Marmor, der aus einem alten Hotelfoyer stammen musste, kleineren Stücken grün geädertem Marmor, einer Platte, die vielleicht einmal eine Bartheke war, daneben tiefschwarzer Marmor, alles wiederum ordentlich gestapelt. Die größte Freifläche war angefüllt mit Bruchsteinen von Mauern, Häuserfundamenten, manche Blöcke kantig behauen, andere naturbelassen.
Die Innenräume des Hauptgebäudes enthielten hölzerne Leisten, Kamineinfassungen, Stützpfeiler, mundgeblasenes Glas, handgehämmerte Nägel. Ein wahres Füllhorn voller Schätze.
Parallel zum Hauptgebäude verlief ein Bahngleis. Neben dem Gebäude stand ein Plattformwagen, beladen mit schweren steinernen Simsen, Türstürzen und Mauerkrönungen. Tieflader lieferten einmal in der Woche Material und vielleicht ein altes Auto an. Hinter dem Wagen stand ein alter roter Eisenbahnwaggon, der noch nicht restauriert war.
