„Schönen Dank für die Gastfreundschaft, Joe“, sagte er. „Ich glaube, ich lasse ein Andenken hier.“ Er sah die verschiedenen Zettel durch, bis er die gesuchten Zahlen gefunden hatte. Dann schrieb er auf ein verhältnismäßig sauberes Blatt:

Die Bank von Manhattan soll an Joe einhundertfünfunddreißig Dollar und fünfzig Cent (135,50 Dollar) zahlen.

R. Stormgren.

Als er den Zettel neben den Polen legte, fragte Karellens Stimme: „Was machen Sie da eigentlich?“

„Wir Stormgrens bezahlen unsere Schulden immer. Die andern beiden haben betrogen, aber Joe hat ehrlich gespielt. Wenigstens habe ich ihn nie beim Mogeln ertappt.“

Er fühlte sich sehr munter und beschwingt und um ganze vierzig Jahre jünger, als er zur Tür ging. Die Metallkugel glitt zur Seite, um ihn vorbeizulassen. Er nahm an, daß es eine Art Roboter wäre; dadurch erklärte sich, wie Karellen ihn durch die Felsschichten zu erreichen vermocht hatte.

„Gehen Sie etwa hundert Meter geradeaus“, sagte die Kugel mit Karellens Stimme. „Dann nach links, bis ich Ihnen weitere Weisungen gebe.“

Stormgren schritt rasch vorwärts, obwohl er sich sagte, daß er sich nicht zu beeilen brauche. Die Kugel blieb im Gang schweben, wahrscheinlich, um seinen Rückzug zu decken.

Eine Minute später kam er an eine zweite Kugel, die an einer Abzweigung des Ganges auf ihn wartete.

„Sie haben einen halben Kilometer zu gehen“, sagte sie. „Halten Sie sich links, bis wir uns wieder treffen.“

Sechsmal begegnete er solchen Kugeln auf seinem Weg ins Freie. Zuerst überlegte er, ob der Roboter es irgendwie fertigbrächte, ihm immer vorauszueilen; dann vermutete er, daß eine Kette von solchen Apparaten vorhanden sein müsse, die eine regelrechte Leitung zu den Tiefen der Mine bildete. Am Eingang formte eine Gruppe von Wächtern ein unwahrscheinliches Denkmal, das wieder von einer der allgegenwärtigen Kugeln bewacht wurde. In wenigen Metern Entfernung lag am Berghang das kleine Flugschiff, in dem Stormgren stets seine Reisen zu Karellen unternommen hatte.



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