»Das liegt am Computer, nicht wahr?«fragte eine andere, tiefere Frauenstimme. Sie gehörte dem stämmigen Mädchen von der Hoch-Schwerkraftwelt, dessen Familienname Marino war.

»Ja«, sagte Skander. »Aber kommen Sie, wir gehen in die Stadt hinein und können uns auf dem Weg unterhalten.«

Sie machten sich auf den Weg und erreichten bald eine Straße, die ungefähr fünfzig Meter breit war. Auf beiden Seiten verliefen Gehwege, jeder sechs bis acht Meter breit, ähnlich den Gleitwegen in Raumflughäfen. Man sah aber kein Laufband oder etwas Vergleichbares; die Gehwege bestanden aus demselben grünlich-braunen Gestein oder Metall (oder was es auch war), woraus sich die ganze Stadt zusammensetzte.

»Die Kruste dieses Planeten ist von durchschnittlicher Dicke«, fuhr Skander fort, »vierzig bis fünfundvierzig Kilometer. Messungen auf dieser und anderen Welten der Markovier haben zwischen der Kruste und dem natürlichen Mantelgestein darunter überall eine Diskontinuität von etwa einem Kilometer Dicke ergeben. Es handelt sich dabei, wie wir feststellen konnten, um eine künstliche Schicht aus einem Material, das eigentlich Plastik ist, aber eine Art von Leben erhalten zu haben scheint — jedenfalls schließen wir das aus den Erkenntnissen. Bedenken Sie, wieviel Information Ihre eigenen Zellen enthalten. Sie sind die Produkte der besten Techniken genetischer Manipulation, physisch und geistig vollkommene Exemplare des Besten Ihrer Rassen, an Ihre Heimatplaneten angepaßt. Und trotzdem sind Sie weit mehr als die Summe Ihrer Teile. Ihre Zellen, vor allem Ihre Gehirnzellen, speichern Eingaben in einem erstaunlichen und anhaltenden Ausmaß. Wir glauben, daß dieser Computer unter Ihren Füßen aus unendlich komplexen künstlichen Gehirnzellen bestanden hat.



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