»Ich fürchte, ich muß Sie achtern einsiegeln«, sagte er zu seinen Passagieren. »Ich muß auf dem Planeten etwas nachprüfen. Wenn ich in acht Standardstunden nicht zurück bin, bringt das Schiff Sie automatisch mit Höchstgeschwindigkeit nach Coriolanus. Sie haben also nichts zu befürchten.«

»Kann ich mitkommen?«fragte Vardias Stimme.

Er lachte leise.

»Nein, bedaure, die Vorschriften. Sie stehen über die Sprechanlage ständig mit mir in Verbindung, wissen also immer, was vorgeht.«

Er schlüpfte in einen Raumanzug, was er schon seit Jahren nicht mehr getan hatte, stieg durch eine Luke in der Brücke in ein Abteil unter dem Motorenschacht und setzte sich in den kleinen Lander. Fünf Minuten danach war er unterwegs.

Der Schiffscomputer führte ihn über Funk zu der Stelle, die er nach knapp einer Stunde erreichte. Er klappte das Dach auf — die kleine Maschine besaß keine eigene Druckkabine — und kletterte hinunter. In der geringeren Schwerkraft kam er sich vor, als sei er drei Meter groß. Das Schiff wurde natürlich zur Bequemlichkeit aller unter 1 G gehalten.

Er brauchte nur wenige Minuten, um sich die Umgebung anzusehen und die Aufzeichnungsgeräte im Schiff zu unterrichten, während die Passagiere sorgenvoll jedes Wort mithörten.

»Es ist ein Basislager, wie wissenschaftliche Expeditionen es benutzen«, sagte er. »Zeltanlagen, Moduln, ziemlich modern — scheint aus irgendeinem Grund alles explodiert zu sein.«Er wußte, daß das unmöglich war — und wußte, daß sie es wußten —, aber es war trotzdem so. Er fragte sich gerade laut, was dazu geführt haben konnte, als er die aufeinandergestapelten Druckanzüge in der Nähe der Schleuse bemerkte. Er ging hinüber und griff nach einem.

»Die Anzüge liegen außerhalb — leer. So, als hätte sie jemand hier hingeworfen. Die Explosion, oder was immer hier stattgefunden hat, kann es nicht gewesen sein, weil sie keine Schäden aufweisen.«Er ging zu den Schlafzelten.



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