
Was auch immer geschehen mochte, sie war nicht mehr Hains Besitz.
Stufen, die aus poliertem Stein zu bestehen schienen, führten zu der Lücke im Geländer — es waren sechs. Schließlich standen sie alle auf einer Art Plattform, von der sich ein Transportband erstreckte, das aber nicht in Bewegung war.
Sie sahen alle den Kapitän an, obwohl er selbst nicht wußte, wie es weitergehen sollte.
»Hm«, sagte er, »wenn wir hierbleiben, verhungern oder ersticken wir. Wir sollten uns wenigstens ansehen, wo wir sind. Es muß ja einen Ausgang geben.«
»Vermutlich sechs«, sagte Hain beißend.
Brazil trat auf eines der Transportbänder, das sich sofort in Bewegung setzte. Die Bewegung kam so unerwartet, daß er immer weiter davongetragen wurde, bevor irgend jemand etwas sagen konnte.
»Steigt lieber auf«, rief er, »sonst verlieren wir uns! Ich weiß nicht, wie man das Ding anhält!«
Er fuhr immer weiter von den anderen davon, bis Wu Julee endlich auf das Band trat. Die beiden anderen folgten ihr sofort.
Die Geschwindigkeit war nicht hoch, aber schneller, als man flott gehen konnte. Bevor Brazil sich umsah, tauchte eine größere, breitere Plattform auf. Er glitt hinauf, stolperte, stürzte und rollte ein ganzes Stück weit.
»Vorsicht! Da kommt eine Plattform!«rief er. Die anderen sahen sie und ihn rechtzeitig und konnten absteigen.
»Offenbar soll man auf dem Band gehen«, meinte Vardia. »So, wie wir jetzt auf die Plattform getreten sind. Es gibt sogar mehrere Bänder, eines immer ein bißchen langsamer als die anderen.«
Das Band kam plötzlich zum Stehen.
»Hier gibt es keine Tür«, sagte Hain. »Wollen wir weiter?«
»Denke schon — holla!«rief Brazil, als er hinaustreten wollte: Das andere Band lief plötzlich in der Gegenrichtung.
