
Wir wissen wenig über unsere primitiven Vorfahren, abgesehen von der Tatsache, daß sie sehr kurzlebige Wesen waren und sich, so merkwürdig es auch klingen mag, ohne die Hilfe von Gedächtnisanlagen und Materiebildnern fortpflanzen konnten. In einem komplizierten und anscheinend unkontrollierbaren Prozeß wurden die Grundstrukturen jedes menschlichen Wesens in mikroskopisch kleinen Zellen bewahrt, die tatsächlich im Körper selbst entstanden. Wenn du dich dafür interessierst, können dir die Biologen mehr dafür sagen, aber das Verfahren ist nicht von großer Bedeutung.
Ein menschliches Wesen wird durch seine Persönlichkeitsstruktur, seinen Charakter bestimmt. Die Struktur eines Menschen, und noch viel mehr die Struktur eines menschlichen Geistes, ist unglaublich kompliziert. Und doch brachte die Natur diese Struktur in einer winzigen Zelle unter, die so klein war, daß man sie nicht mit bloßem Auge sehen konnte.
Was der Natur gelingt, kann der Mensch auf seine Art nachmachen. Wir wissen nicht, wie lange es dauerte — eine Million Jahre vielleicht —, aber was ist das schon! Schließlich lernten unsere Vorfahren, wie man die Einzelheiten, die jedes bestimmte menschliche Wesen definieren, ermitteln und aufbewahren konnte — und wie diese Kenntnis dazu zu verwenden war, das Original wiederzubeschaffen, so, wie du eben diese Couch geschaffen hast.
Ich weiß, daß dich solche Dinge interessieren, Alvin, aber ich kann dir nicht genau sagen, wie man es machte. Die Art, in der diese Einzelheiten aufbewahrt werden, ist völlig unwichtig; nur die Struktur selbst spielt eine Rolle. Sie mag in Form von Schriftzeichen auf Papier, in Form von Magnetfeldern oder in Form von elektrischen Impulsen gespeichert werden.
Die Menschen haben diese Methoden der Speicherung angewendet und noch viele andere. Es möge die Feststellung genügen, daß es ihnen vor langer Zeit gelang, sich selbst zu speichern oder, genauer ausgedrückt, die entkörperlichten Strukturen, mit denen sie in das Dasein zurückgerufen werden konnten.
