Anfangs gab es auch Unfälle, aber dann kam alles in die rechte Bahn. Zahme Drachen trugen die Menschen durch die Lüfte, und Sechsfüßer pflügten den Boden. Die Leute atmeten erleichtert auf, die Gewerbe erblühten. Weber webten Stoffe, Schneider nähten Kleider, Töpfer stellten Töpfe und Schüsseln her, Erzgräber hoben Erz aus den tiefen Gruben, Gießer erschmolzen daraus Metalle, und Schlosser und Dreher fertigten aus den Metallen Gegenstände, die das Volk brauchte. Die Erzgewinnung war sehr anstrengend, in den Gruben arbeiteten viele Menschen, und deshalb begann man dieses Gebiet das Land der unterirdischen Erzgräber zu nennen. Da die Ausgestoßenen auf sich selbst angewiesen waren, wurden sie erfinderisch. Allmählich vergaßen sie die obere Welt. Die Kinder, die in der Höhle geboren wurden, hatten das oberirdische Land niemals gesehen — sie kannten es nur aus den Geschichten, die ihnen ihre Mütter erzählten und die sich bald wie Märchen anhörten…

Das Leben wurde nach und nach erträglicher. Unterdessen hatte sich aber der ehrgeizige Bofaro mit zahlreichen Hofleuten und Dienern umgeben, und den Unterhalt dieser Tagediebe mußte das Volk bestreiten. Obwohl die Bauern fleißig den Boden pflügten, säten und Getreide ernteten, die Gärtner

Gemüse zogen und die Fischer Fische und Krabben im See fingen, hatten die Menschen doch bald nicht mehr genug zu essen. Deshalb mußten die Erzgräber einen Tauschhandel mit den oberirdischen Menschen beginnen. Die Unterirdischen tauschten ihre Erzeugnisse — Kupfer und Bronze, eiserne Pflüge und Eggen, Glas und Edelsteine — gegen Getreide, Butter und Früchte der Oberirdischen. Allmählich entwickelte sich der Handel. Der Marktplatz, wo der Tausch getätigt wurde, lag am Ausgang des unterirdischen Reichs in das Blaue Land, dicht an dessen östlicher Grenze.



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