»Du bist unser Führer!« riefen die Leute.

»Dich wählen wir, Prinz!«

»Du stammst von Königen ab, du sollst uns regieren, Bofaro!«

Niemand erhob die Stimme dagegen, und ein schwaches Lächeln erhellte das düstere Gesicht Bofaros. Es war immerhin ein Trost, König zu sein, auch wenn es in einem unterirdischen Land war.

»Hört, ihr Leute!« sagte er. »Wir haben eine Rast redlich verdient, aber dazu ist es noch zu früh. Ich habe da Schatten großer Tiere gesehen, die uns folgten.«

»Auch wir haben sie gesehen!« riefen mehrere Stimmen.

»Wir dürfen keine Zeit verlieren! Die Frauen sollen ihre Kinder schlafen legen und auf sie achtgeben, die Männer aber eine Befestigung bauen!«

Bofaro wälzte den ersten Stein heran. Die anderen folgten, ihre Müdigkeit überwindend, seinem Beispiel. Sie schleppten Steine herbei und begannen eine Mauer zu errichten.

Nach mehreren Stunden stand eine dicke, feste Mauer von doppelter Mannshöhe da.

»Ich glaube, das reicht einstweilen«, sagte König Bofaro. »Später werden wir hier eine Stadt bauen.«

Bofaro stellte eine Wache aus mehreren Männern mit Pfeilen und Lanzen auf; die anderen, die vor Müdigkeit fast umfielen, begaben sich im unheimlichen Licht der goldgelben Wolken zur Ruhe. Ihr Schlaf sollte jedoch nur kurz sein.

»Alarm! Alarm!« schrie die Wache.

Die aufgeschreckten Menschen stiegen auf Vorsprünge an der Innenseite der Befestigung und blickten über die Mauer. Da gewahrten sie einige Dutzend seltsamer Tiere, die sich der Befestigung näherten.

»Sechsfüßer! Das sind Sechsfüßer!« riefen mehrere Leute.



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