Stell dir vor, das habe ich auch schon gemerkt,spöttelte die lautlose Stimme in seinem Kopf.Ich wäre ein Dutzend Mal fast gefressen worden, während ich dich gesucht habe. Ich schätze, wir haben da ein kleines Problem. Was zum Teufel haben sie bloß mit dir gemacht?

»Gemacht?«, murmelte Mike. »Ich verstehe nicht, wovon du überhaupt redest.«

Stell dir vor, das glaube ich dir auf Anhieb,höhnte das Felltier.Also los, jetzt lass uns mal überlegen, wie wir deine Ketten abkriegen.

»Meine Ketten?«, wunderte sich Mike. »Du meinst, du ... du willst mir helfen?«

Auch wenn du es nicht verdient hast.

»Aber warum?«, fragte Mike. »Ich meine ... auch ohne Ketten

– wo sollte ich denn hin?«Na, weg von hier, Dummkopf!sagte das Felltier. »Weg? Du meinst weg von dieser Ebene?« Mike schüttelte

verwirrt den Kopf. »Und dann?«

In dem runden Pelzgesicht war tatsächlich ein Ausdruck von Fassungslosigkeit zu sehen. Hätte das FelltierzweiAugen besessen, Mike war sicher, es hätte sie verdreht.Au weia,seufzte es.Ich fürchte, da hilft nur noch eines. Ich hoffe bloß, meine Kraft reicht aus. Und unsere Zeit.

Es bewegte sich ein paar Schritte rückwärts und wandte den Kopf nach rechts und links, wie um sich zu überzeugen, dass sie auch wirklich allein und ungestört waren. Was hatte es vor?

Sieh mich an!befahl die Stimme in seinem Kopf.

Das wollte Mike nicht. Aus irgendeinem Grund wusste er zwar mit unerschütterlicher Sicherheit, dass er dem Felltier vorbehaltlos vertrauen konnte, aber trotzdem hatte er ziemlich große Angst vor dem, was das Geschöpf vorhatte.



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