
»Es ist weg.« Juans bleiches
Gesicht war schweißüberströmt, und seine Hände zitterten. Er war viel länger draußen geblieben, als sie vereinbart hatten. Die Taucheranzüge ermöglichten es ihnen zwar, sich selbst in dieser extremen Tiefe sicher auf dem Meeresgrund zu bewegen, aber sie waren auch sehr schwer. Jeder Schritt darin stellte eine große Anstrengung dar, und die Gefahr, seine eigenen Kräfte zu überschätzen, war groß.
So, wie Juan aussah, hatte er seine Kräfte überschätzt. Statt der vorgesehenen Stunde war er fast zwei draußen geblieben. Er konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Ben und Singh mußten ihm helfen, sich aus dem klobigen Taucheranzug zu schälen. »Bist du ganz sicher?« fragte Ben, während er ächzend die schweren Sauerstoffflaschen von Juans Rücken wuchtete. »Ich meine, immerhin ist es ziemlich dunkel da draußen. Man kann nur ein paar Meter weit sehen. «
In Juans Augen blitzte es zornig auf, und Mike hob rasch die Hand und machte eine besänftigende Bewegung. »Hört auf«, sagte er. »Es nutzt niemandem, wenn wir uns gegenseitig an die Kehle gehen. Ich schlage vor, wir machen jetzt alle eine kleine Pause, um uns auszuruhen. «
»Ein sehr vernünftiger Vorschlag«, sagte Singh. »Wir sollten uns in einer Stunde im Salon treffen. Und so lange vielleicht besser still sein«, fügte er mit einem bezeichnenden Blick auf Ben hinzu.
