Während Desmond das Auto holte, informierte Sarah Mrs. Lacey: »Wir fahren nach Market Ledbury. Wir möchten gern im >White Hart< etwas trinken.«

Ein Anflug von Trotz lag in ihrer Stimme, aber Mrs. Lacey bemerkte es scheinbar nicht.

»Gut, Liebling«, sagte sie. »Das wird sicherlich nett werden. David und Diana sind, soviel ich weiß, spazierengegangen. Ich bin recht froh darüber. Ich glaube, das war ein Geistesblitz, als ich auf die Idee kam, Diana einzuladen. Wie traurig, daß sie schon mit einundzwanzig Witwe geworden ist. Hoffentlich heiratet sie bald wieder.«

Sarah sah sie mit einem durchdringenden Blick an.

»Was ist los, Em?«

»Ich habe einen kleinen Plan«, antwortete Mrs. Lacey fröhlich. »Ich glaube, sie paßt genau zu David. Ich weiß natürlich, daß er fürchterlich in dich verliebt gewesen ist, liebe Sarah, aber du kannst ja nichts mehr mit ihm anfangen, weil er nun einmal nicht dein Typ ist. Ich möchte ihn gern wieder glücklich sehen, und ich glaube, Diana paßt gut zu ihm.«

»Was bist du für eine Kupplerin, Em!«

»Ich weiß. Alte Frauen sind das immer. Mir scheint, Diana hat schon ein Auge auf ihn geworfen. Glaubst du nicht auch, daß sie genau die Richtige für ihn ist?«

»Ich würde das nicht behaupten. Diana ist viel zu - nun ja, zu exaltiert, viel zu humorlos. Wenn er mit ihr verheiratet ist, wird er sich meiner Meinung nach schrecklich langweilen.«

»Na ja, wir werden es ja sehen. Du willst ihn doch auf keinen Fall mehr, Liebling, oder?«



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