Sie mochte durchaus zu sich kommen als ein Wesen unter der Kontrolle eines Trelig oder eines Yulin oder eines ehrgeizigen Dritten, der schlagartig begriff, welch entscheidendes Instrument er mit ihr in Händen hielt. Oder sie mochte sich in ein Wasserwesen verwandeln, als Pilotin nicht einsetzbar, wenn sich die Gelegenheit ergab, oder als etwas, das sich nicht bewegen konnte oder keine Individualität besaß.

Es gab zu viele Möglichkeiten.

Er tat also das eine, was ihm daneben noch übrigblieb. Es bestand die grauenhafte Möglichkeit, daß Trelig oder Yulin oder einer ihrer Beauftragten sich nach Norden durchschlug, um das Schiff in ein technologisches Hex zu schaffen und dort für den Start vorzubereiten. Um dem vorzubeugen, hatte er sie in diesem jämmerlichen Zustand unter seiner Kontrolle halten müssen. Er hatte ihr das Leben ein wenig erleichtert. Er hatte sie nach Glathriel befördert, dem Sechseck der primitiven, in einer Stammeskultur lebenden Menschen. Das Klima war tropisch, und das Hexagon wurde überwacht von den freundlichen, aber wachsamen Ambreza, die großen, zigarrenrauchenden Bibern glichen. Sie besaß ihr eigenes, besonders angelegtes Gelände, und einmal im Monat brachte ein Schiff Nachschub in einer für sie verwertbaren Form. Er hatte sie auch einer Hypnoprägung unterziehen lassen, so daß sie ihre jetzige Gestalt als natürlich und normal empfand.

Als er den Bericht in ihre Akte legte, blätterte er diese, wie schon so oft, durch.

Sie war nach dem Tod ihrer Eltern auf einer Welt, die sich dem Kom-Verband angeschlossen hatte, von einer Stiefmutter aufgezogen worden und hatte sich vom dreizehnten Lebensjahr an allein durchschlagen müssen. Später hatte sie einen Raumschiffkapitän geheiratet. Als Bosse des Schwamm-Syndikats ihren Mann töteten, spürte Mavra jeden einzelnen der Beteiligten auf und tötete sie der Reihe nach. Allein war sie dann mit ihrem Frachter auf Raubzüge gegangen.



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