
Die Wissenschaftler fügten noch einige Vorführungen an und fragten ihn sogar, ob er es selbst versuchen wolle. Trelig lehnte mit einem nervösen Lachen ab. Nachdem er jedoch mit dem Mädchen gesprochen hatte, das von dem erhöhten Podium gestiegen war, und nachdem er die Wirklichkeit sich an ihre ursprüngliche Existenz hatte wieder anpassen sehen, war er überzeugt.
Später erholte er sich bei einem ganz un-Komartigen Kognak in Zinders Büro.
»Ich kann Ihnen nicht sagen, wie fassungslos ich bin«, erklärte er.»Was Sie getan haben, ist unerhört, unglaublich. Sagen Sie, könnte man eine sehr große Anlage bauen? Eine, die groß genug wäre, auf ganze Planeten zu wirken?«
Zinder wurde plötzlich feindselig.
»Ich glaube nicht, daß es vernünftig wäre, Rat. Zu viele Variable.«
»Man könnte es tun«, warf Ben Yulin ein, ohne den zornigen Blick seines Kollegen zu beachten.»Aber Kosten und Arbeit wären immens.«
Trelig nickte.
»Im Vergleich mit dem Nutzen wären die Kosten unbedeutend. Damit könnte man alle Gefahren des Hungers, der klimatischen Launen und was weiß ich noch alles bannen. Damit könnte man ein Utopia hervorbringen!«
Oder die wenigen freien und individualistischen Welten, die es noch gab, in glückliche, gehorsame Sklaverei versetzen, dachte Zinder mürrisch.
Laut sagte er:»Ich sehe darin auch eine Waffe, Rat. Eine schreckliche, in den falschen Händen. Ich glaube, das war es, was die Markovier vor einigen Millionen Jahren vernichtet hat. Mir wäre wohler, wenn eine solche Macht unter den Verschluß des Rates käme.«
Trelig seufzte.
»Der Meinung bin ich nicht. Aber ohne es auszuprobieren, werden wir es nie wissen. Einen derartigen wissenschaftlichen Durchbruch kann man nicht einfach wegsperren und aufgeben.«
