
Er behauptete, es sei alles damit in Ordnung gewesen. Er war nicht glücklich über diese Entdeckung, und die anderen Wissenschaftler noch weniger.
„Gut, dann sagt ihr doch, was schiefgelaufen ist“, stieß Ries ärgerlich hervor. „Ich kann nur feststellen, daß nichts zerbrochen oder außer Funktion ist. Und jedes Genie, das mir erzählen will, daß drinnen nicht draußen ist, kann sich das sparen.
Das weiß ich selbst. Man muß die Kamera wieder hinausbringen und sehen, ob sie funktioniert. Das werde ich jetzt tun, anstatt auf eure weisen Kommentare zu hören.“ Er wandte sich abrupt ab und ging mit dem Gerät hinaus. Er hatte nicht die Absicht, die Kamera an ihrem früheren Platz zu installieren, sondern brachte sie am Eingang des Tunnels an.
Nach einigen Stunden zeigte es sich, daß er recht hatte. Zuerst gab es keine Schwierigkeiten. Die Kamera funktionierte ausgezeichnet und photographierte alle Teile des Alls, auf die Ries sie einstellte. Dann jedoch wurde ihr Gesichtsfeld immer kleiner, bis es auf dem Nullpunkt angelangt war. Ries untersuchte das Innere der Kamera, konnte aber die Schadensquelle nicht entdecken. Und plötzlich begann das Ding wieder zu arbeiten.
Von allein, wie Ries annahm. Lange überlegte er, warum das so war.
Und dann stürmte er in den Instrumentenraum. Er war etwas besserer Laune, weil sich herausgestellt hatte, daß er am Versagen der Kamera nicht schuld war. Das machte er den wartenden Männern klar, sobald er seinen Helm abgenommen hatte.
„Die Kamera arbeitet bei normalen Temperaturen, und sie arbeitet auch bei Kometen-Temperaturen. Aber leider arbeitet sie nicht, wenn die verschiedenen Segmente nicht fast dieselbe Temperatur haben. Als ich das Ding hinausbrachte, funktionierte es vorzüglich. Bei Schiffstemperatur. Als dann die Hitze in den Kometen kroch, spielte sie verrückt. Später, als die Temperatur sich abkühlte, funktionierte die Kamera wieder.
