
„Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Also fang mit Janet nichts an!" Der Captain grinste. „Das halbe Luftpersonal von Canada versucht unentwegt, von ihr ein Rendezvous zu bekommen. Mach dir das Leben nicht schwer, du Dummkopf."
Vier Meter von ihnen entfernt, auf der anderen Seite der Schiebetür, nahm das Objekt dieser Unterhaltung die Bestellungen für das Abendessen entgegen.
„Möchten Sie jetzt essen, Sir?" fragte sie mit liebenswürdigem Lächeln.
„Äh - was ist? O ja, bitte." Baird fand in die Gegenwart zurück und stieß Spencer an, der eingeschlafen war. „Aufwachen! Wollen Sie nichts essen?" Spencer gähnte und kam langsam zu sich. „Klar! Sie sind ziemlich spät mit dem Essen dran, Miß, was? Ich dachte, ich hätte es längst verschlafen."
„Wir wurden in Toronto aufgehalten, Sir, und konnten das Abendessen nicht rechtzeitig servieren. Was wünschen Sie? Es gibt Lammfleisch oder gebackenen Salm."
„Ja, bitte."
Janet mußte ein Lächeln verbergen. „Was bitte, Sir?" fragte sie geduldig.
Endlich kam Spencer vollends zu sich. „Entschuldigen Sie, Miß, Lamm bitte."
„Ich auch", sagte Baird.
Janet war für die nächste halbe Stunde voll damit beschäftigt, das Essen vorzubereiten und allen zu servieren. Fast jeder hatte Hunger gehabt. Endlich war sie fertig und konnte das Bordtelefon abnehmen. Sie drückte auf den Knopf, der die Verbindung mit den Piloten herstellte.
„Pilotenkabine", kam die Stimme von Pete. „Ich bin mit dem Servieren fertig", sagte Janet. „Immer noch besser so spät als nie. Was soll's sein: Lamm oder gebackener Salm?"
„Moment." Sie hörte, wie Pete dem Captain die Frage weitergab. „Janet", meinte er dann, „der Captain sagt, er möchte Lamm. Nein - Moment, er hat sich's anders überlegt. Ist der Fisch gut?"
„Schaut gut aus", sagte Janet. „Ich habe jedenfalls keine Klage gehört."
„Für den Captain also Salm. Ich glaube, wir nehmen alle beide Salm. Es wird uns gut tun. Wir sind nämlich im Wachstum begriffene Knaben, die kräftiges Essen brauchen."
