Robert A. Heinlein

Freitag

Dieses Buch widme ich

Ann Elinor Pepper

Anne Gay Polly

Barbie Jeanne Roberta

Betsy Joan Tamea

Bubbles Judy-Lynn Rebel

Carolyn Karen Ursula

Catherine Marilyn Vivian

Diane Nichelle Vonda

Eleanor Patricia Yumiko

und immer – semper toujours! – für Ginny

R. A. H.

Science Fiction-Roman

Deutsche Erstveröffentlichung Wilhelm Heyne Verlag

München

Dieses E-Book ist nicht zum Verkauf bestimmt!!

Titel der amerikanischen Originalausgabe: FRIDAY

Deutsche Übersetzung von Thomas Schlück

Printed in Germany 1983

1. Kapitel

Als ich die Bohnenstengel-Kapsel in Kenia verließ war er mir dicht auf den Fersen. Er folgte mir durch die Tür zur Zoll- und Einwanderungskontrolle. Als sich die Tür hinter ihm zusammenzog, brachte ich ihn um.

Ich reise nicht gern mit dem Bohnenstengel. Meine Abneigung dagegen bestand sogar schon vor der Katastrophe am Quito-Himmelshaken. Ein Kabel, das in den Himmel hinaufführt, ohne einen sichtlichen Halt zu haben, riecht mir zu sehr nach Zauberei. Auf anderen Wegen aber dauert der Flug nach L-5 zu lange und kostet zuviel; meine Befehle und mein Spesenkonto ließen dafür keinen Raum.

Ich war also schon nervös gewesen, ehe ich in der Stationärstation das Shuttle von L-5 verließ, um an Bord der Bohnenstengel-Kapsel zu gehen … aber verdammt, Nervosität ist noch kein Grund, einen Mann zu töten! Eigentlich wollte ich ihn nur für einige Stunden aus dem Verkehr ziehen.

Das Unterbewußtsein aber hat seine eigene Logik.

Ich packte ihn, ehe er auf das Deck sinken konnte und zerrte ihn auf eine Reihe bombensicherer Schließfächer zu, die noch im Zoll-Außenbezirk lagen.



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