
Ich hatte reiten gelernt, bevor ich laufen konnte, und war aufgewachsen mit dem Vorsatz, Jockey zu werden. Das Schicksal wollte es anders: Mit siebzehn war ich einen Meter achtzig groß, und das gewisse Etwas, das man zum Rennreiter braucht, besaß ich nicht. Die Erkenntnis war schmerzlich gewesen; der Wechsel zur Leinwandakrobatik ein dürftiger Ersatz.
Sich daran zu erinnern entbehrte nicht der Ironie.
Die Downs waren weit und windig und erfüllt von frischer Luft: schön und urtümlich noch bis auf das Kraftwerk am Horizont und den fernen Einschnitt einer Autobahn. Wir ritten im Schritt und leichten Trab hinauf zum Trainingsgelände, kanterten und galoppierten auf Geheiß und gingen im Schritt wieder zurück, um die Pferde abzukühlen; es war einfach großartig.
Ich blieb zum Frühstück bei den Trackers und ritt anschließend mein eigenes Pferd im zweiten Lot über die Landstraßen, wobei ich wie die Pfleger auch über die Autos schimpfte, die vorbeifuhren, ohne das Tempo zu drosseln. Ich entspannte mich mühelos im Sattel und lächelte, als mir einfiel, wie mein Vater sich an mir heiser gebrüllt hatte —»Setz dich gerade, du Pfeife! Und leg die Ellbogen an!«
Evan Pentelow und Madroledo waren eine andere Welt.
Als ich nach Hause kam, zankten die Jungen sich lautstark darüber, wer mit den noch nicht kaputten Rollschuhen fahren durfte, und Charlie backte einen Kuchen.
