Archilochos faßte Mut.»Madame, Monsieur«, sagte er:»Respekt.»

«Well«, sagte der Forscher und staunte den Unterbuchhalter an, der in seinem zerschlissenen Konfirmandenanzug und mit seinen ausgetretenen Schuhen vor ihm stand, und den Mrs. Elizabeth verwundert durch ihren Zwicker betrachtete;»well«, und dann sagte er noch» yes».

«Ich habe Sie zu Nummer sechs und sieben meiner sittlichen Weltordnung ernannt.»

«Yes.»

«Sie haben eine Griechin aufgenommen«, fuhr Archilochos fort.

«Well«, sagte Mr. Weeman.

«Auch ich bin ein Grieche.»

«Oh«, sagte Mr. Weeman und zog sein Portemonnaie.

Archilochos wehrte ab.»Nein mein Herr, nein meine Dame«, sagte er.»Ich weiß, vertrauenerweckend sehe ich nicht aus, auch vielleicht nicht gerade griechisch, aber mein Auskommen in der Petit-Paysan-Maschinenfabrik wird ausreichen, mit ihr einen bescheidenen Haushalt zu gründen. Ja, sogar an Kinderchen werden wir denken dürfen, wenn auch nur an drei oder vier, besitzt doch die Petit-Paysan-Maschinenfabrik ein sozial fortgeschrittenes Erholungsheim für werdende Mütter ihrer Arbeiter und Angestellten.»

«Well«, sagte Mr. Weeman und steckte das Portemonnaie ein.

«Leben Sie wohl«, sagte Archilochos.»Gott segne Sie, und in der altneupresbyteranischen Kirche will ich für Sie beten.»


Doch vor der Haustüre traf er Bibi mit der hohlen Bruderhand.

«Theophil mauste in der Nationalbank«, sagte der in seinem Rotwelsch.»Die Polente kam dahinter.»

«Nun?»

«Er muß in den Süden, bis sich die Lage beruhigt hat. Habe fünf Lappen nötig. Ich gebe sie auf Weihnachten retour.»

Archilochos gab ihm Geld.

«Was denn Bruder«, reklamierte der enttäuschte Bibi,»nichts als einen Heuer?»

«Mehr ist nicht möglich, Bibi«, entschuldigte sich Archilochos verlegen und zu seinem Erstaunen ein wenig ärgerlich:»Wirklich nicht. Ich habe mit einem Mädchen im alkoholfreien Restaurant gegenüber dem Weltgesundheitsamt gegessen. Das Menü und eine Flasche Traubensaft. Ich will eine Familie gründen.»



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