
»Schön, und was ist dann passiert?«
»Es ist bei den Shrimps Creole passiert, Sir. Als ich sie servierte... also, ich weiß selbst nicht, wie's zuging... in all den Jahren ist mir das kaum jemals passiert -«
»Mein Gott, kommen Sie zur Sache, Sol!« Peter ließ die Tür nicht aus den Augen, um das Gespräch sofort abzubrechen, falls sie sich öffnete.
»Ja, Mr. McDermott. Als ich die Creole servierte, stand die Herzogin vom Tisch auf, und als sie zurücktrat, stieß sie mich am Arm. Also, wenn ich's nicht besser wüßte, würde ich sagen, sie hätte es absichtlich getan.«
»Das ist doch absurd!«
»Ich weiß, Sir. Aber das Theater danach...! Es hat nur einen kleinen Fleck gegeben... ich schwöre Ihnen, Sir, er war nicht größer als ein halber Zentimeter.. auf dem einen Hosenbein des Herzogs.«
»Und das ist alles?« fragte Peter zweifelnd.
»Ja. Ich kann beschwören, daß es nicht mehr war, Mr. McDermott. Aber bei dem Theater, das die Herzogin machte... hätte man denken können... ich hätte einen Mord begangen. Ich entschuldigte mich, holte eine saubere Serviette und Wasser, um den Fleck wegzumachen, aber das genügte ihr nicht. Sie wollte unbedingt mit Mr. Trent sprechen -«
»Mr. Trent ist nicht im Hotel.«
Peter beschloß, sich zunächst die Version der anderen Seite anzuhören, bevor er eine Entscheidung fällte. »Wenn Sie für heute fertig sind, gehen Sie am besten nach Hause. Melden Sie sich morgen wie immer zum Dienst. Dann werden Sie erfahren, was weiter geschieht.«
Als der Kellner verschwunden war, drückte Peter McDermott wieder auf die Klingel. Kaum hatten die jungen Hunde von neuem zu bellen begonnen, als die Tür von einem jungen Mann geöffnet wurde, der ein rundes Gesicht hatte und einen Kneifer auf der Nase trug - dem Sekretär der Croydons.
