»Aber was hat das mit der wissenschaftlichen Forschung zu tun, die in der Jupiterstation betrieben wird?«, fragte Grant.

Beech breitete die Hände aus. »Als wir von der Neuen Ethik darauf hinwiesen, dass das für diese Wissenschaftler ausgegebene Geld besser hier auf Erden eingesetzt werden sollte, verlangten die Anthropozentriker der IAB und der großen Finanzinstitute unserer globalisierten Wirtschaft, dass die Forschungen fortgesetzt werden müssten. Sie lehnten die Einstellung der von ihnen finanzierten Forschungsaktivitäten rundweg ab.«

Gut, dachte Grant.

»Also wurde ein Kompromiss erzielt: die Wissenschaftler können ihre Arbeit fortsetzen, solange sie aus den durch den Betrieb der Sammlerschiffe erzielten Gewinnen finanziert werden kann.«

»Der Betriebsstoff für die Fusionsreaktoren finanziert die Forschungsarbeiten«, sagte Grant.

»Ja, so ist es in den letzten zehn Jahren gehandhabt worden.«

»Aber was hat dies alles mit mir zu tun? Warum schicken Sie mich zum Jupiter?«

»Wir wissen, was die Wissenschaftler auf den Jupitermonden tun. Aber letztes Jahr schickten sie eine Sonde in den Planeten selbst.«

»Sie schicken viele Sonden zum Jupiter«, erwiderte Grant.

»Diese war bemannt«, sagte Beech.

Grant stockte der Atem. »Eine bemannte Sonde? Sind Sie sicher? Ich habe nie etwas darüber gehört.«

»Wir auch nicht. Sie taten es insgeheim.«

»Nein! Wie konnten …?«

»Darum werden Sie zur Jupiterstation geschickt. Um in Erfahrung zu bringen, was diese Gottlosen damit zu erreichen suchen«, erklärte Beech.

»Ich? Sie wünschen, dass ich ihnen nachspioniere?«

»Wir müssen wissen, was sie tun — und warum sie ihre Aktivitäten nicht melden, nicht einmal der IAB.«

»Aber ich bin kein Spion. Ich bin Student!«

Beechs ernster Gesichtsausdruck verfinsterte sich. »Mr. Archer, ich bin überzeugt, dass Sie gleichzeitig ein Student der Naturwissenschaften und gläubig sein können.«



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