Bolitho saß wie gebannt auf seiner Stuhlkante. Dieser seltsame Mann hielt ihn mit dem zwingenden Blick seiner weit auseinanderstehenden Augen wie in einem Schraubstock gefangen.

Bolitho nickte.»Ja, Sir, ich verstehe.»

Dumaresqs Blick entspannte sich, als vorn im Schiff die Glocke zweimal angeschlagen wurde.

«Gehen Sie jetzt zum Essen. Ich bin sicher, daß Sie Hunger haben. Mr. Pallisers schlaue Methoden, zu neuen Leuten zu kommen, produzieren gewöhnlich Appetit, wenn schon nicht mehr.»

Als Bolitho aufstand, fügte Dumaresq ruhig hinzu:»Diese Reise ist für viele Leute sehr wichtig. Unsere Kadetten haben meist einflußreiche Eltern, die wünschen, daß ihre Sprößlinge sich auszeichnen und vorwärtskommen — in einer Zeit, da der größte Teil der Flotte aufgelegt ist und langsam vermodert. Unsere Fachkräfte, die Deckoffiziere, sind ausgezeichnet, und wir haben einen guten Stamm erstklassiger Seeleute. Die Neuen müssen sich anstrengen, da mitzuhalten. Ein letzter Punkt, Mr. Bolitho, und ich hoffe, mich hierin nicht wiederholen zu müssen: Auf der Destiny steht Loyalität obenan. Loyalität mir gegenüber, Treue zum Schiff und zu Seiner Britischen Majestät. In dieser Reihenfolge!»

Bolitho fand sich — noch immer verwirrt von dem kurzen Gespräch — außerhalb des Türvorhangs wieder. Poad tauchte auf und fragte aufgeregt:»Alles erledigt, Sir? Ich habe Ihre Sachen an einem sicheren Platz verstaut, wie befohlen. «Er lief ihm zur Offiziersmesse voran.»Den Beginn der Mahlzeit habe ich so lange hinausgeschoben, bis Sie fertig waren, Sir. «Bolitho betrat die Messe, die — im Gegensatz zum letztenmal — voller Männner war, die sich laut unterhielten.



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