
Jury beobachtete ihn neugierig. Bolitho wußte, was er dachte, kannte die vielen Fragen, die er gern gestellt hätte, um diese neue, so vieles von ihm fordernde Welt zu entdecken. Genauso war er selber einmal gewesen.
Bolitho sagte:»Ich möchte, daß Sie im Großmast aufentern, Mr. Jury, und die Arbeit der Leute oben beaufsichtigen. Sie, Mr. Merrett, bleiben bei mir, um Meldungen nach vorn oder achtern zu überbringen, wenn nötig.»
Er lächelte, als ihre Blicke über die Wanten zum drohenden Gewirr der Takelage emporwanderten, zur riesigen Großrah und den kleineren Rahen darüber, die nach jeder Seite wie Bogenenden weit über Bord ragten.
Die beiden älteren Offiziersanwärter, die Fähnriche Henderson und Cowdroy, hatten ihre Posten achtern am Besanmast, während die restlichen beiden zu Rhodes am Fockmast gehörten.
Stockdale stand wie zufällig in Bolithos Nähe und schnaufte:»Guten Morgen auch, Sir!»
Bolitho läche lte ihn an.»Nichts bereut, Stockdale?»
Der riesige Mann schüttelte den Kopf.»Nein, Sir. Brauchte 'ne Veränderung. Wird mir guttun.»
Little grinste über das Rohr eines Zwölfpfünders hinweg.»Ich wette, er könnte die Großbrasse allein bedienen!»
Einige Matrosen tuschelten miteinander und zeigten, als das Tageslicht zunahm, auf Gebäude an Land.
Vom Achterdeck kam prompt die Rüge:»Mr. Bolitho, sorgen Sie bitte für Ordnung bei Ihren Leuten! Das sieht mehr nach einer Hammelherde aus als nach einer Kriegsschiffsbesatzung!»
Bolitho grinste.»Aye, aye, Sir!«Und für Little fügte er hinzu:»Schreiben Sie jeden Mann auf, der…»
Er konnte den Satz nicht beenden, denn Kapitun Dumaresqs Hut tauchte am achteren Niedergang auf und darunter seine massige Gestalt, die sich mit offensichtlichem Gleichmut auf die Luvseite des Achterdecks begab.
