Mit einem prüfenden Blick wandte er sich Bolitho zu, der auf das blinkende Wasser hinunterstarrte.

«Drei Korvetten«, sagte Bolitho langsam. Dahinter sah er einen winzigen bewaffneten Schoner. Sollte dies sein Schiff sein? Er schluckte hart.»Und ein Schoner.»

«Richtig. «Colquhoun ging zum Tisch und ergriff eine schwere Karaffe. Während er sie gegen die Sonne hielt, fuhr er fort:»Sie erhalten die Sparrow, Bolitho. Achtzehn Geschütze und erst zwei Jahre alt. «Er musterte ihn flüchtig.»Nach meiner Fregatte das beste Schiff unter meinem Kommando.»

Bolitho konnte ihn nur anstarren.

«Ich weiß nicht, was ich sagen soll, Sir.»

Der andere zog eine Grimasse.»Dann sagen Sie eben nichts!«Er goß zwei Gläser Brandy ein.

«Ich zweifle nicht an Ihrer Befähigung zum Seeoffizier, Bolitho. Ihre letzte Beurteilung ist mir Beweis genug. Gehorchen und Be-fehle auszuführen, ohne zu fragen, ist jedoch nur die eine Seite. Leute zu führen, ihr Geschick und ihr Leben in der Hand zu halten, ohne sie jemals aus dem Griff zu lassen, ist aber etwas ganz anderes.»

Er bot ihm ein Glas an.»Auf Ihr erstes Kommando, Bolitho. Ich wünsche Ihnen noch mehr von jenem Glück, das Sie auf Ihrem Weg ins Jahr 78 begleitet hat. Denn das kann ich Ihnen versprechen, Sie werden es dringend brauchen!»

Der Brandy brannte wie Feuer, aber Bolitho wirbelte immer noch so sehr der Kopf, daß er es kaum bemerkte. Eine neue Korvette! Die beste in Colquhouns Flottille! Ein Traum? Würde er nicht im nächsten Augenblick an Bord der Oktavia erwachen, und der heutige Tag würde erst beginnen?



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