
»Hören Sie«, sagte er in dem gezwungenen Tonfall eines Menschen, der versucht, unter sehr schwierigen Umständen vernünftig zu sein. »Wir wissen beide, dass Sie Ihre goldene Rüstung nicht mehr haben, Eddie. Kein Drood hat sie noch. Wenn ich meinen Männern befehlen muss, das Feuer zu eröffnen, werden Sie von so vielen Kugeln durchlöchert werden, dass Ihre Familie Ihre Leiche als Sieb benutzen kann. Sie werden so viel Blei in sich haben, dass Ihr Sarg als Giftmüll deklariert und sogar Ihre DNA in Einzelteilen enden wird. Wenn Sie sich also bitte einfach vernünftig verhalten würden und sich ergeben, dann könnten wir alle von hier verschwinden!«
»Ich finde, Sie haben es mit diesen Metaphern ein bisschen zu weit getrieben«, sagte ich.
»Am Ende hat er's eindeutig vermasselt«, meinte Molly zu mir.
»Niemand hat heutzutage mehr richtig gute schurkische Drohungen drauf«, pflichtete ich ihr bei. »In den alten Tagen konnte ein wahrer Schurke dir mit einem bloßen Lächeln das Blut in den Adern gefrieren lassen!«
»Ha, ich konnte mit einem einzigen unheilvollen Blick die Leute dazu bringen, sich in die Hosen zu machen!«, sagte Molly.
»Tut uns leid«, sagte ich zu dem Wortführer. »Wir verhalten uns nicht vernünftig. Oder, Schatz?«
»Ganz bestimmt nicht!«, bekräftigte Molly. »Ist schlecht fürs Image. Hey, was wollen wir wetten, dass ich diesen Kriecher in irgendeine rotztriefende Kreatur verwandeln kann, bevor er den Befehl geben kann, das Feuer zu eröffnen?«
»Sie können es nicht mit einer ganzen Armee aufnehmen!«, sagte der Wortführer. Seine Stimme wurde ein klein wenig hysterisch. »Es sind extreme Maßnahmen genehmigt worden!«
»Nun«, meinte ich, »das hört man immer gerne! Dann brauchen wir uns nicht zurückzuhalten. Ich zähle siebenundfünfzig Bewaffnete, Molly.«
