
Dies war also der Mann, dachte er, dem er fast eine Wochenendwanderung vorgeschlagen hätte. Wenn er den Vorschlag machte, würde Andy höchstwahrscheinlich zustimmen, denn seine Frau war an den nächsten beiden Tagen zu Besuch bei ihren Eltern in Michigan. Während sie wanderten, würde Andy das Sperrfeuer seiner Worte vermutlich nicht so dicht halten können wie im Augenblick, aber reden würde er allemal. Endlos würde er auf ihn einreden. Ein normaler Mensch mochte auf einer Wanderung ein gewisses Maß an Ruhe und Frieden genießen, aber bei Andy war das nicht der Fall. Für Andy gab es so etwas wie Ruhe und Frieden gar nicht, für ihn gab es nur nervtötendes Geplapper.
Lansing hatte auch darüber nachgedacht, ob er das Wochenende mit Alice Anderson verbringen sollte, aber auch diese Möglichkeit hatte ihre Tücken. Bei den letzten Gelegenheiten, wo er mit Alice zusammengewesen war, hatte er aus ihren Augen ein gewisses hoffnungsvolles Hochzeitsfunkeln herauslesen können. Wenn diese Entwicklung weiter kulminierte, konnte sie verhängnisvoller als Andys Nonstopgeschwätz werden.
Also lassen wir beides fallen, sagte sich Lansing. Er konnte auch allein aufs Land fahren. Oder er konnte das Wochenende in seinem Wohnzimmer bei Kaminfeuer, Musik und Lektüre verbringen. Sicher gab es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, das Wochenende angenehm zu gestalten. Er ließ Andys Worte wieder an sich herankommen. »Hast du jemals über historische Krisenpunkte nachgedacht?« fragte dieser gerade.
»Nein, ich glaube nicht«, antwortete Lansing.
»Die Geschichte ist voll von solchen Punkten«, erklärte Andy.
»Und auf ihnen, auf der Summe aus ihnen, ruht die Welt, in der wir heute leben. Manchmal stelle ich mir die Frage, ob es nicht eine Anzahl alternativer Welten geben könnte.«
