
»Wenn Ihnen das angenehmer ist, werde ich hier in der Kabine bleiben«, sagte er zu dem Puppenspieler.
»Nein. Wir müssen uns näher kennenlernen.«
Muskeln bewegten sich und zuckten unter der ledrig weißen Haut. Der Puppenspieler faßte sich ein Herz. Die Tür der Transferkabine öffnete sich mit einem Klicken, und Louis Wu betrat das Zimmer.
Der Puppenspieler wich ein paar Schritte zurück.
Louis ließ sich in einen Sessel fallen, mehr zur Beruhigung des Puppenspielers als zu seiner Bequemlichkeit. Im Sitzen würde er harmloser aussehen. Der Sessel war ein Standardmodell, ein selbstjustierender Massagesitz für humanoide Wesen. Louis bemerkte einen Duft, der ihn an ein Gewürzbord und eine chemische Experimentierausrüstung erinnerte — durchaus nicht unangenehm.
Der Fremdling hockte sich auf sein zusammengefaltetes Hinterbein. »Sie wundern sich, warum ich Sie herholte. Das bedarf einiger Erklärungen. Was wissen Sie über meine Rasse?«
»Meine Collegezeit liegt lange zurück. Sie hatten früher einmal ein Handelsimperium, nicht wahr? Was wir als ›Bekannten Weltraum‹ zu bezeichnen pflegen, war nur ein kleiner Teil davon. Wir wissen, daß Ihr Volk schon sehr lange mit den Trinocs Handel trieb, als wir den Trinocs vor zwanzig Jahren zum ersten Mal im All begegnet sind.«
»Ja, wir trieben Handel mit den Trinocs. Größtenteils durch Roboter, wie ich mich entsinne.«
»Ihr Handelsimperium war Tausende von Jahren alt und umspannte Dutzende von Lichtjahren. Und dann verschwanden Sie plötzlich und ließen alles hinter sich. Warum?«
