
Selbst Dondragmer, der menschlichen Intentionen und Motiven verhältnismäßig stärker vertraute als viele Meskliniten, vermutete, daß ein durchschnittlicher menschlicher Wissenschaftler die Bohrausrüstung weitaus höher bewertet hätte als das Leben von zwei oder drei mesklinitischen Matrosen.
Das Forschungspersonal hatte die Bohrspitze bereits eingeholt und schickte sich an, sie an Bord zu schaffen, als er sich dazu gesellte. Die Kurbelwelle und der Getriebekasten folgten, so daß lediglich der Stützrahmen und das Turmgestä nge zurückblieben. Dies waren weniger kritische Objekte, da sie ohne menschliche Unterstützung ersetzt werden konnten, aber weil der Wind sich nicht verstärkte, brachten der Captain und seine drei Helfer sie ebenfalls in Sicherheit. Als sie das erledigt hatten, waren die anderen bereits ins Fahrzeugi nnere verschwunden, und auf der Brücke war Kervenser gewiß schon ungeduldig.
Zufrieden führte Dondragmer die Gruppe die Rampe hinauf und durch die äußere Schleusentür, die er hinter sich schloß. Sie standen nun auf einem meterbreiten Vorsprung, der an ein ebenso breites Becken voll flüssigen Ammoniaks grenzte, das die einwärtige Hälfte der Schleusenkammer bildete.
Die am schwersten beladenen Mitglieder der Gruppe kletterten über Klammereisen, die denen außen auf der Hülle glichen, in die Flüssigkeit; die anderen und der Captain sprangen einfach hinein.
Unter dem Ammoniakspiegel reichte die jenseitige Schleusenwand bis in etwa achtzig Zentimeter Tiefe. Zwischen dem Boden des Tanks und der Unterkante der inneren Schleusenwand lag ein Zwische nraum von knapp sechzig Zentimeter.
