
harten Arbeit der Verlagsmitarbeiter von Dutton Signet.
Das Erlebnis aber, Fortsetzungsromane zu verfassen, habe ich allein gehabt. Ich schrieb wie ein
Wahnsinniger, versuchte den verrückten Veröffentlichungsplan einzuhalten und gleichzeitig das Buch
so anzulegen, dass jede Fortsetzung einen eigenen kleinen Höhepunkt hat wobei ich hoffte, dass alles
passte. Mir war klar, dass man mich hängen würde, wenn es nicht passte. Manchmal fragte ich mich,
ob Charles Dickens sich auch so fühlte und hoffte, dass die in der Handlung aufgeworfenen Fragen
sich selbst beantworteten. Wahrscheinlich ja. Zu seinem Glück bedachte Gott den guten Charles ein
bisschen mehr, als er die Talente verteilte.
Ich erinnere mich, dass ich bisweilen dachte, es wimmelte in den Fortsetzungen von den
ungeheuerlichsten Anachronismen, aber es stellte sich heraus, dass es bemerkenswert wenige gab.
Sogar der kleine >heiße Comic< mit Popeye und Olive Oil traf genau ins Schwarze: nach der
Veröffentlichung von Band 6 schickte mir jemand einen Sonderdruck von solch einem Comic, der um
1927 herum verlegt worden war. In einem denkwürdigen Bild treibt es Wimpy mit Olive und isst dabei
einen Hamburger. Teufel, es geht nichts über die menschliche Phantasie, oder?
Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von The Green Mile gab es viele Diskussionen darüber, wie -
oder ob - der Stoff als vollständiger Roman herausgegeben werden sollte. Die Veröffentlichung in
Fortsetzungen war eine wunde Stelle für mich und ebenso für einige Leser, denn der Preis war sehr
hoch für ein Paperback; ungefähr neunzehn Dollar für alle sechs Fortsetzungen. Aus diesem Grund
war ein Verkauf aller sechs Bände im Schuber anscheinend nie die ideale Lösung. Dieser Band, ein
Taschenbuch zu einem günstigeren Preis, ist anscheinend die beste Lösung. So ist hier The Green Mile
