
»Ich weiß, daß er sich das alles überlegt hat. Das ist das zweite große Problem.«
»An die Öffentlichkeit zu gehen?« »Ja. Daß alles bekannt wird.« »Macht ihm das keine Sorgen?«
»Doch, es macht ihm Sorgen. Aber er scheint einen Plan zu haben, wie er damit fertig wird.«
»Das hoffe ich«, sagte Gordon. »Weil wir uns nicht darauf verlassen können, daß es immer ein vertrottelter Bulle ist, der in unserer schmutzigen Wäsche kramt.«
Am nächsten Morgen kam Officer James Wauneka ins McKinley Hospital und suchte nach Beverly Tsosie. Er wollte sich nach den Ergebnissen der Autopsie des alten Mannes erkundigen. Doch man sagte ihm, daß sie in der Tomographieabteilung im dritten Stock sei. Also ging er nach oben.
Beverly saß in dem kleinen, sandfarben gestrichenen Zimmer neben dem weißen Kernspintomographen und unterhielt sich mit Calvin Chee, dem MRI-Techniker. Er hockte an der Computerkonsole und holte sich schwarzweiße Bilder auf den Monitor, eins nach dem anderen. Die Bilder zeigten fünf Kreise in einer Reihe. Auf jedem Bild, das Chee anklickte, wurden die Kreise kleiner.
»Calvin«, sagte sie gerade. »Das ist unmöglich. Das muß ein Artefakt sein.«
»Erst bitten Sie mich, die Daten noch einmal zu überprüfen«, sagte er, »und dann glauben Sie mir nicht? Ich sag's Ihnen, Bev, das ist kein Artefakt. Das ist echt. Hier, sehen Sie sich die andere Hand an.«
Chee tippte auf die Tastatur, und jetzt erschien ein horizontales Oval mit fünf hellen Kreisen darin auf dem Monitor. »Okay? Das ist die
Mittelhand links, ein Schnitt ziemlich genau durch die Mitte.« Er wandte sich an Wauneka. »Ziemlich genau das, was Sie sehen würden,
