
»Tucker, Pewter ist da«, sagte Mrs. Murphy.
Tucker machte ein Auge auf und wieder zu.
»Ich werd mich hüten, dir das Neueste zu erzählen.« Pewter leckte sich gemächlich die Pfote.
Beide Augen gingen auf, und die kleine Hündin hob den hübschen Kopf. »Hä?« »Mit dir sprech ich nicht. Du läßt dich ja nicht mal herab, mich zu grüßen, wenn ich zu Besuch komme.«
»Pewter, du verbringst dein halbes Leben hier drin. Ich kann doch nicht so tun, als hätte ich dich monatelang nicht gesehen«, erklärte Tucker.
Pewter schnippte mit dem Schwanz, dann sprang sie auf den Tisch. »Gibt's was zu essen?«
Mrs. Murphy lachte. »Schwein.«
»Was können sie schlimmstenfalls sagen, wenn man fragt? Höchstens nein«, sagte Pewter. »Aber sie könnten auch ja sagen. Mrs. Hogendobber muß was haben. Sie kommt doch nicht mit leeren Händen ins Postamt.«
Die Katze kannte ihre Nachbarin gut; tatsächlich hatte Mrs. Hogendobber einen Schwung glasierte Doughnuts mitgebracht. Sobald Pewters Pfoten den Tisch berührten, wollte Harry die Leckereien mit einer Serviette zudecken, aber zu spät. Pewter hatte ihre Beute erspäht. Sie krallte sich ein Stück Doughnut, köstlich feucht und frisch. Die Katze flitzte mit ihrer Beute vom Tisch auf den Boden.
»Diese Katze stirbt noch mal an Herzversagen. Ihr Cholesterinspiegel muß höher sein als der Mount Everest.«
»Haben Katzen auch Cholesterin?« wunderte sich Harry laut.
»Wieso nicht? Fett ist Fett...«
Bei dieser Bemerkung schritt Reverend Herbert Jones durch die Tür. »Fett? Machen Sie sich über mich lustig?«
»Nein, wir sprachen über Pewter.«
