Noch einmal erscholl das Geräusch einer verdammten Menge rennender Füße, die sich schnell von oben näherten. Die Sicherheitskräfte hier waren äußerst beharrlich, das musste man ihnen lassen. Ich nahm die tragbare Tür aus meiner Tasche und klatschte sie auf den Boden, wo sie augenblicklich zu einer netten neuen Falltür wurde. Ich öffnete sie, ließ mich durchfallen bis ins Kellergeschoss und zog dann die tragbare Tür von dem ab, was jetzt meine Decke war. Sollten sie ruhig die Trümmer nach meiner Leiche durchwühlen, während ich gelassen meinen Weg die Hintertreppe hoch machte und direkt an ihnen vorbei zum nächsten Ausgang ging.

Dieser erwies sich als die Hintertür, und ich schlüpfte lautlos auf den Platz dahinter hinaus, wo Dr. Dees Hund aus der Hölle mir auflauerte. Der Lärm und das Getümmel im Haus nebenan hatten offensichtlich seine Aufmerksamkeit erregt. Er knurrte stetig, wie lang anhaltendes Donnergrollen, nah und bedrohlich, und sein gewaltiger Rachen öffnete sich und entblößte dabei mehr Zähne, als schlechterdings möglich schien. Er funkelte die Tür an, die sich gerade vor ihm geöffnet hatte, konnte mich aber nach wie vor nicht sehen oder hören oder riechen … Also hielt ich die Tür auf und ließ den Dämonenhund geradewegs an mir vorbei- und weiter ins Hospiz hineinstürmen. Wo zweifelsohne den Sicherheitskräften etwas einfallen würde, um ihn zu beschäftigen. Ich tue mein Möglichstes, aber manchmal bin ich wirklich keine sehr nette Person. Leise schloss ich die Tür hinter dem Dämonenhund und schlenderte fort.

Ich schaltete meine Rüstung aus, und im Nu war sie wieder nur ein goldenes Halsband um meinen Hals.



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