
Die nächste Frage drängte sich förmlich auf, da Jeff Kinder über alles liebte. »Wieso habt ihr keine Kinder?«
Jeff lächelte ironisch. »Nicht gut für die Figur bei einem Model. Eines Tages ließ sie dann Roderick Marshall, einer der Spitzenregisseure von Hollywood, zu sich kommen. Rachel ging nach Hollywood.« Er stockte. »Eine Woche später hat sie mich angerufen und mir mitgeteilt, dass sie sich scheiden lassen will. Sie hatte das Gefühl, dass wir uns zu sehr auseinander gelebt hätten. Ich musste ihr Recht geben. Ich habe in die Scheidung eingewilligt. Kurz danach habe ich mir den Arm gebrochen.«
»Und bist Sportreporter geworden. Was ist mit Rachel? Hat sie’s im Filmgeschäft nicht geschafft?«
Jeff schüttelte den Kopf. »Sie hatte keine richtige Lust dazu. Aber sie kommt prima zurecht.«
»Und ihr seid nach wie vor befreundet?« Eine heikle Frage.
»Ja. Ehrlich gesagt, habe ich ihr sogar von uns erzählt, als sie mich anrief. Sie möchte dich kennen lernen.«
Dana runzelte die Stirn. »Jeff, ich glaube nicht -«
»Sie ist wirklich ausgesprochen nett, Schatz. Lass uns morgen gemeinsam zu Mittag essen. Sie wird dir gefallen.«
»Ganz bestimmt«, erwiderte Dana. Nie und nimmer, dachte sie. Aber man kommt nicht allzu oft mit einem Hohlkopf ins Gespräch.
Der Hohlkopf war, wie sich herausstellte, eher noch schöner, als Dana befürchtet hatte. Rachel Stevens war groß und schlank, hatte lange, üppige blonde Haare, eine makellos gebräunte Haut und ein hinreißendes Gesicht. Dana konnte sie auf den ersten Blick nicht ausstehen.
»Dana Evans, das ist Rachel Stevens.«
