
Barney legte auf und versuchte sich auf den Finanzplan zu konzentrieren, der vor ihm lag. Bis jetzt stand neben den meisten Einträgen ein BleistiftFragezeichen. Leicht würden sie es mit diesen Aufnahmen nicht haben. Und was geschah, wenn die Polizei Wind von dem Wikinger bekam, den sie da unten eingesperrt hatten? Konnte man wegen Entführung bestraft werden, wenn man jemand in die Gegenwart holte, der seit beinahe tausend Jahren tot war? Er griff wieder nach dem Kaffee. Professor Hewett, offensichtlich frisch wie eh und je, marschierte im Büro auf und ab und stellte Gleichungen auf einer Taschen-Rechenmaschine zusammen. Die Ergebnisse kritzelte er in ein kleines Notizbuch.
»Schon irgendwelche Resultate, Professor?« fragte Barney. »Können wir größere Gegenstände als den Laster in die Vergangenheit schicken?«
»Geduld, Sie müssen sich in Geduld üben. Die Natur gibt ihre Geheimnisse nur mit der größten Zurückhaltung her, und eine falsch gesetzte Dezimalstelle kann die Lösung unmöglich machen. Es gibt viele Faktoren, die außer den anerkannten vier Dimensionen …«
»Ersparen Sie mir die Einzelheiten, ich will nur die Antwort wissen.« Seine Sprechanlage summte, und er bat seine Sekretärin, Dr. Lyn hereinzuführen. Lyn lehnte eine Zigarette ab und versuchte, seine lange Gestalt knitterfrei im Sessel unterzubringen.
»Heraus mit den Hiobsbotschaften«, sagte Barney. »Außer Sie sehen immer so trist drein. Kein Glück bei dem Wikinger?«
»Wie Sie sagen, kein Glück. Da ist erst einmal das Verständigungsproblem. Sie wissen, daß es mir einfach unmöglich ist, die altnordische Sprache perfekt zu beherrschen. Dazu kommt, daß Ottar wenig oder gar kein Interesse zeigt, mit mir zu diskutieren. Aber ich habe das Gefühl, daß man ihn mit der nötigen Aufmunterung dazu bringen könnte, Englisch zu lernen.«
